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Monitore -- Übersicht ​

Monitore sind das Herzstück von Hoppla. Jeder Monitor überwacht eine URL oder einen Endpunkt und führt regelmäßig einen oder mehrere Checks dagegen aus. Sobald ein Check ein Problem erkennt, erstellt Hoppla einen Vorfall und benachrichtigt dich über deine konfigurierten Kanäle.

Monitor-Typen ​

Hoppla unterstützt drei Monitor-Typen. Der Typ bestimmt, mit welchem Protokoll dein Endpunkt erreicht wird.

TypProtokollBeschreibung
HTTPHTTP/HTTPSÜberwacht Websites und Web-APIs. Das ist der häufigste Typ -- er unterstützt die meisten Check-Typen, von Uptime und SSL bis hin zu Lighthouse-Audits und der Erkennung defekter Links.
PingICMPPrüft die Erreichbarkeit von Hosts per ICMP-Echo. Praktisch für Server und Netzwerkgeräte, die kein HTTP bereitstellen.
TCPTCPPrüft die Konnektivität beliebiger TCP-Ports. Ideal für Datenbanken, Mailserver, Gameserver und andere Dienste ohne HTTP.

Check-Typen ​

Pro Monitor kannst du mehrere Checks gleichzeitig aktivieren. Checks sind in zwei Kategorien unterteilt.

Verfügbarkeits-Checks ​

Verfügbarkeits-Checks bilden die tatsächliche Erreichbarkeit deiner Website ab. Nur diese Check-Typen erzeugen Vorfälle auf öffentlichen Statusseiten.

CheckBeschreibungSeite
UptimeHTTP/HTTPS-Verfügbarkeit mit Dual-Check-VerifizierungUptime
SSL-ZertifikateZertifikatsablauf, Kettenvalidierung, ProtokollversionenSSL
DNS-EinträgeÄnderungs- und Nameserver-Erkennung für A, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS, SOA, SRV, CAADNS
Application HealthÜberwachung benutzerdefinierter Health-EndpunkteApplication Health
TCP-PortTCP-Port-KonnektivitätsprüfungenTCP
Ping (ICMP)ICMP-Echo-basierte ErreichbarkeitPing

Beratende Checks ​

Beratende Checks liefern informative Qualitätsmetriken. Sie erzeugen Warnungen, aber niemals Vorfälle -- ihr maximaler Status ist warning.

CheckBeschreibungSeite
Lighthouse-AuditsPerformance-, Barrierefreiheits-, SEO- und Best-Practice-Bewertungen (Labordaten)Lighthouse
Core Web VitalsPerformance echter Nutzer aus der Chrome-Telemetrie (LCP, INP, CLS)Core Web Vitals
GEO (KI-Readiness)Wie auffindbar und zitierfähig deine Website für KI-Assistenten istGEO
Defekte LinksDurchsucht deine Website nach 404-Fehlern, 5xx-Fehlern und TimeoutsDefekte Links
Security HeadersPrüft empfohlene HTTP-SicherheitsheaderSecurity Headers
Mixed ContentErkennt unsichere HTTP-Ressourcen auf HTTPS-SeitenMixed Content
RedirectsAnalysiert Weiterleitungsketten auf ProblemeRedirects
SitemapValidiert deine XML-SitemapSitemap
Robots.txtPrüft die robots.txt auf KorrektheitRobots.txt
DNSBL (Blacklists)Prüft, ob deine IP auf DNS-Blacklists stehtDNSBL
Domain-AblaufÜberwacht das Ablaufdatum deiner Domain-RegistrierungDomain-Ablauf

Einen Monitor hinzufügen ​

  1. Geh in der Seitenleiste des Dashboards zu Monitore.
  2. Klick auf Monitor hinzufügen.
  3. Gib einen Namen und eine URL für deinen Monitor ein.
  4. Wähl den Monitor-Typ (HTTP, Ping oder TCP).
  5. Stell das Prüfintervall ein und aktiviere die gewünschten Checks.
  6. Speichere den Monitor.

Hoppla legt sofort nach dem Erstellen los und führt die Checks aus. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unter Dein erster Monitor.

Monitor-Einstellungen ​

Prüfintervall ​

Das Prüfintervall bestimmt, wie oft Hoppla Checks für deinen Monitor ausführt. Jeder Check-Typ läuft nach seinem eigenen Zeitplan mit einem sinnvollen Standardwert. Schnelle Verfügbarkeits-Checks (Uptime, Ping, TCP) können bis zu alle 30 Sekunden laufen, während ressourcenintensive beratende Checks (Lighthouse, GEO, defekte Links, Core Web Vitals) höchstens alle 6 Stunden ausgeführt werden. Das längste Intervall beträgt 24 Stunden. Welches kürzeste Intervall dir zur Verfügung steht, hängt von deinem Tarif ab.

Typische Standardwerte: Uptime 60s, TCP 60s, Ping 60s, Application Health 5 Minuten, SSL 3 Stunden, Security Headers 6 Stunden, Mixed Content 6 Stunden, DNS 12 Stunden, robots.txt 12 Stunden, Redirects 12 Stunden, Domain-Ablauf 24 Stunden, DNSBL 24 Stunden, Sitemap 24 Stunden, Lighthouse 24 Stunden, Core Web Vitals 24 Stunden, GEO 24 Stunden, defekte Links 24 Stunden.

Aktivierte Checks ​

Pro Monitor kannst du mehrere Checks gleichzeitig aktivieren. Ein HTTP-Monitor kann zum Beispiel Uptime-, SSL-, DNS- und Security-Headers-Checks haben, die jeweils nach eigenem Zeitplan laufen. Einzelne Checks lassen sich auf der Monitor-Detailseite ein- oder ausschalten.

Benachrichtigungseinstellungen ​

Mit den monitorspezifischen Benachrichtigungseinstellungen steuerst du:

  • Benachrichtigungen stumm schalten -- Unterdrückt vorübergehend alle Alarme für einen Monitor.
  • Bestätigungsschwelle -- Wie viele aufeinanderfolgende Fehlschläge nötig sind, bevor ein Vorfall erstellt wird (Standard: 1).
  • Erholungsschwelle -- Wie viele aufeinanderfolgende Erfolge nötig sind, bevor ein Vorfall automatisch gelöst wird (Standard: 1).
  • Abklingzeit -- Mindestzeit zwischen wiederholten Benachrichtigungen für denselben Check.
  • Warnbenachrichtigungen -- Ob Warnungen beratender Checks (SSL-Ablauf, Security Headers usw.) gesendet werden.
  • DNS-Änderungsbenachrichtigungen -- Ob Änderungen an DNS-Einträgen Benachrichtigungen auslösen.

Tags ​

Mit Tags organisierst du deine Monitore in Gruppen. Nutze sie, um die Monitor-Liste zu filtern, Statusseiten einzugrenzen oder zusammengehörige Dienste zu gruppieren. Jeder Monitor unterstützt bis zu 20 Tags.

Pausieren / Wartung ​

Du kannst einen Monitor vorübergehend pausieren, indem du ein Pausiert bis-Datum festlegst. Hoppla führt bis zum Ablauf der Pause keine Checks aus. Für geplante Ausfallzeiten nutze stattdessen Wartungsfenster -- die unterdrücken die Alarmierung, ohne die Checks anzuhalten.