Hoppla selbst hosten
Du kannst die komplette Hoppla-Monitoring-Plattform -- Uptime, SSL, DNS, Cron, Performance, Status Pages, gebrandete Kundenportale -- auf deinem eigenen Kubernetes-Cluster betreiben, vollständig autonom. Es gibt kein Phone-Home: Deine Instanz wird über eine signierte Lizenzdatei gesteuert und spricht zu keinem Zeitpunkt mit den Servern von Hoppla.
Diese Anleitung richtet sich an alle, die Hoppla auf eigener Infrastruktur fahren wollen -- ob als interne Monitoring-Lösung oder als gebrandetes Angebot für eigene Kunden.
Cloud oder selbst gehostet?
Hoppla gibt es in zwei Varianten:
- Hoppla Cloud (app.hoppla.dev) -- wir betreiben alles für dich. Du legst ein Konto an und legst los. Keine Infrastruktur, keine Upgrades, keine Datenbank.
- Hoppla Self-Hosted -- du betreibst die Plattform auf deinem eigenen Cluster. Deine Daten bleiben bei dir, du steuerst Updates selbst, und die Instanz läuft auch ohne Internetverbindung zu Hoppla.
Diese Dokumentation behandelt ausschließlich die selbst gehostete Variante. Wenn du die Cloud nutzt, sind die Erste Schritte der richtige Einstieg.
Unterstützte Plattform
| Komponente | Anforderung |
|---|---|
| Kubernetes | ≥ 1.28 oder ein aktuelles k3s (ein einzelner Node reicht für ≤ ~1k Monitors) |
| PostgreSQL | 16 mit der TimescaleDB-Erweiterung (Standard im mitgelieferten Chart, oder bring deine eigene mit -- gemanagtes RDS-artiges Postgres unterstützt TimescaleDB meist nicht) |
| Redis | 7 (Standard im mitgelieferten Chart, oder bring dein eigenes mit) |
| Ingress + TLS | ingress-nginx + cert-manager empfohlen; mit customDomains.provisioner: manual funktioniert jede Ingress-Klasse |
| SMTP | erforderlich (Benachrichtigungen, Einladungen, Reports) |
| Ausgehendes Netzwerk | 80/443 (Checks), 587 (SMTP), 43 (WHOIS), 53 (DNS-Checks) |
Der wichtigste Stolperstein vorweg: TimescaleDB. AWS RDS und GCP Cloud SQL unterstützen die Erweiterung nicht -- richtest du Hoppla auf eine dieser Datenbanken aus, scheitert es bei der Migration. Mehr dazu im Kapitel Skalierung & Betreiber.
So geht's weiter
Die Dokumentation ist in sieben Seiten gegliedert -- du arbeitest sie im Idealfall der Reihe nach durch:
- Installation -- Cluster vorbereiten (ingress-nginx, cert-manager, ClusterIssuer), mit
./install.shinstallieren oder den manuellen Weg über das OCI-Chart gehen, HTTPS bereitstellen und SMTP einrichten. - Konfiguration -- Domain-Modell, Secrets, TLS-Zertifikate, Betrieb hinter Cloudflare/CDN, Network Policies und die vollständige Werte-Referenz.
- Skalierung & Betreiber -- das richtige Profil wählen, die TimescaleDB-Einschränkung, Hinweise zu EKS/GKE/AKS, benötigte DNS-Einträge, Multi-Probe-Standorte und die Skalierungs-Stellschrauben.
- White-Label & Reseller -- gebrandete Portale, eigene Status-Domains, Registrierung mit Captcha, Reseller-SMTP, Probe-Labels und die Migrations-Importer.
- Upgrades & Wartung -- wie du von neuen Releases erfährst, Routine-Upgrades, Sicherheits-Updates, Rollback und Pflege des Unterbaus.
- Betrieb & Fehlerbehebung --
hoppla:doctor, Lizenz-Lebenszyklus, Backups, Netzwerk-Isolation, häufige Probleme und Support.
Support
E-Mail-Support mit deiner Kunden-ID (aus dem Welcome-Pack). Häng bitte immer die Ausgabe von php artisan hoppla:doctor an -- sie beantwortet die meisten Umgebungsfragen schon vorab.