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TCP-Port-Monitoring ​

Überwacht die Erreichbarkeit und Antwortzeit von TCP-Ports. Perfekt für Nicht-HTTP-Dienste wie Datenbanken, Mailserver, Message Broker oder jede Anwendung, die auf einem TCP-Port lauscht.

So funktioniert es ​

Hoppla öffnet eine TCP-Verbindung zum angegebenen Host und Port. Kommt die Verbindung innerhalb des Timeouts zustande, gilt der Port als erreichbar. Die Antwortzeit misst, wie lange der TCP-Handshake dauert.

Standardmäßig sendet TCP-Monitoring keine Daten auf Anwendungsebene -- es prüft einzig und allein, ob der Port offen ist und Verbindungen annimmt. Optional kannst du nach dem Verbindungsaufbau einen Probe-String senden und die Antwort prüfen (siehe send_string / expected_response weiter unten).

Konfiguration ​

EinstellungBeschreibungStandard
HostHostname oder IP-AdresseHost der Monitor-URL
PortTCP-Portnummer (1-65535)Port der Monitor-URL, sonst 80
TimeoutMaximale Wartezeit für die Verbindung (Sekunden)10
Send-StringOptionaler Probe-String, der nach dem Verbinden gesendet wird (max. 1000 Zeichen; CR/LF werden entfernt)(keiner)
Erwartete AntwortOptionaler Teilstring, der (Groß-/Kleinschreibung egal) gegen die Antwort/das Banner geprüft wird -- passt nichts, schlägt der Check fehl(keine)
Check-IntervallWie oft Hoppla den Port prüft60 Sekunden

Lässt du den Port weg, nimmt Hoppla den Port aus der Monitor-URL oder fällt auf 80 zurück. Das Timeout wird zur Ausführungszeit auf maximal 30 Sekunden begrenzt, auch wenn bei der Konfiguration größere Werte akzeptiert werden.

Ergebnisse ​

FeldBeschreibung
StatusOb die Verbindung geklappt hat oder fehlgeschlagen ist
AntwortzeitDauer des TCP-Handshakes (ms)
WillkommensnachrichtDas Banner, das der Dienst beim Verbinden zurückgibt, falls vorhanden (bereinigt und gekürzt)
FehlerDetails zum Verbindungsfehler, falls der Check fehlschlägt (Timeout, abgelehnt, nicht erreichbar oder erwartete Antwort nicht gefunden)

Beispielergebnis -- Erfolg ​

TCP check: mail.example.com:587
  Status:        Connected
  Response time: 12ms

Beispielergebnis -- Fehler ​

TCP check: mail.example.com:587
  Status:        Failed
  Error:         Connection refused
  Response time: --

Alarme ​

EreignisAuslöserSchweregrad
incident.createdTCP-Verbindung schlägt fehl (abgelehnt, Timeout oder nicht erreichbar)Incident

Ein Incident wird eröffnet, wenn der Port nicht mehr erreichbar ist, und automatisch geschlossen, sobald die Verbindung wieder steht. Wie bei Uptime-Checks nutzt TCP-Monitoring die Dual-Check-Verifizierung -- ein einzelner Fehler wird erst von einem zweiten Standort gegengeprüft, bevor ein Alarm rausgeht.

Typische Anwendungsfälle ​

DienstStandard-PortHinweise
SMTP (Submission)587Ausgehender Mailserver
IMAP993 (TLS)Eingehender Mailserver
POP3995 (TLS)Eingehender Mailserver
RabbitMQ5672Message Broker
Elasticsearch9200Suchmaschine
HTTPS443Webserver-Socket
Eigene AnwendungBeliebigDeine eigenen Dienste

Blockierte Ports ​

Damit die Plattform nicht für Port-Scanning missbraucht werden kann, sind folgende Ports blockiert und können nicht für einen TCP-Check konfiguriert werden: 22 (SSH), 23 (Telnet), 25 (SMTP), 110 (POP3 unverschlüsselt), 143 (IMAP unverschlüsselt), 3306 (MySQL), 5432 (PostgreSQL), 6379 (Redis), 11211 (Memcached), 27017 (MongoDB). Um eine Datenbank oder einen Cache zu überwachen, prüfe stattdessen einen Port, den deine Anwendung selbst bereitstellt, oder nutze einen HTTP-Uptime- oder Application-Health-Check gegen einen vorgelagerten Dienst.

Wann TCP statt Uptime verwenden ​

  • TCP-Monitoring wenn der Dienst kein HTTP spricht (Datenbanken, Mailserver, SSH, eigene Protokolle)
  • Uptime-Monitoring wenn der Dienst einen HTTP/HTTPS-Endpunkt hat, den du prüfen willst
  • Beides wenn du den Port auf Netzwerkebene und die HTTP-Anwendung getrennt überwachen möchtest

Sicherheitshinweis ​

TCP-Monitoring prüft, ob ein Port Verbindungen annimmt, und sendet optional einen Probe-String, dessen Antwort es prüft. Es authentifiziert sich nicht und sendet keine Zugangsdaten. Um Missbrauch für Port-Scanning zu verhindern, kann eine Reihe sensibler Dienst-Ports (SSH, Telnet, SMTP, unverschlüsseltes POP3/IMAP sowie gängige Datenbank-/Cache-Ports -- siehe Blockierte Ports) nicht überwacht werden.